Tambourin de Béarn


Tambourin de Béarn
Bordun-Akkorde
Musiker mit Schwegel und Tambourin de Bearn, Detail aus dem Manuskript „Cum superius sufficienter pro iuvenum“, 1448.
Musiker mit Schwegel und Tambourin de Bearn, Detail aus dem Manuskript „Cum superius sufficienter pro iuvenum“, 1448.

Das Tambourin de Béarn (auch Tambourin de Gascogne, Tambourin à cordes, Saitentambourin, italienisch Altobasso) diente im Mittelalter v.a. den Spielern der Einhandflöte als Begleit­instrument für die freie Hand, bei dem eine in Grundton, Quint und Oktave gestimmte Saiten­gruppe mit einem Klöppel geschlagen wurde; es war gewissermaßen eine „Light“-Version eines Hackbretts oder Psalteriums. Es ist benannt nach der Provinz Béarn im Südosten Frankreichs am Fuße der Pyrenäen. Das in der Ausstellung gezeig­te Instrument besitzt Akkordgruppen von je 3 Stahlsaiten in D, G, C und F, die mit einem Holzklöppel geschlagen werden. Der Holzklöppel ist auf einer Seite mit Leder überzogen, um den Ton etwas sanfter zu machen.

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Harfe
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Saiteninstrumente
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Psalterium