Das Schönberghaus

1905 von Stadtbaumeister Martin Breyer erbautes, 2-geschossiges Eckwohnhaus mit späthistoristischer Fassade, Eckturm und gartenseitiger Holzveranda.

Die Wohnung, für 200 Kronen monatlich, lag im Hochparterre. Im Arbeitszimmer des Komponisten befanden sich ein Klavier, ein Harmonium, Geigen, Viola und Violoncello, seine komplette Bibliothek, ein Schreibtisch und ein Stehpult.

1970 wurde der drohende Abriss des Hauses Dank der Initiative des Musikkritikers Walter Szmolyan und der Verlegerin Elisabeth Lafite verhindert und 1972 das Gebäude wurde unter Denkmalschutz gestellt. Ankauf durch die Internationale Schönberg Gesellschaft  (ISG) mittels Subventionen des Landes NÖ, der Stadt Mödling, der Stadt Wien und des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst.

6.6.1974 Eröffnung des „Schönberghauses“ als Gedächtnis-,  Dokumentations- und Seminarstätte in Anwesenheit von Nuria, Ronald und Lawrence Schönberg durch den damaligen Wissenschaftsminister Fred Sinowatz.

Heute im Schönberghaus:

  • Dauerausstellung von Bildern, Schautafeln, Video- und Hörstationen, Originalmobiliar, Originalinstrumente
  • Konzerte
  • Kompositions- und Interpretationskurse