Karl Novak

*18. März 1942 in Wien, †14. Mai 2020 in Wien

Novak übte zunächst den erlernten Beruf eines Technikers für Feuerwehrgerätschaften aus. Rund 20 Jahre beschäftigte er sich neben seinem Brotberuf mit Stein und Holz, bis er sich in der Mitte seines Lebens endgültig für die Tätigkeit eines freischaffenden Bildhauers entschied.

1975 erste Skulpturen aus Edelserpentin und Holz
ab 1985 eigenes Bildhaueratelier in Wien. Autodidakt
1989–2017 Mitglied des Klosterneuburger Künstlerbundes
1990–2020 Mitglied des Mödlinger Künstlerbundes
1996 Ankauf eines großen Natursteinbrunnens aus Serpentin durch das Donaukraftwerk Ybbs-Persenbeug
1998 Ankauf des Skulptur „Wächter der Au“ aus Ahornholz durch das Donaukraftwerk Freudenau
1997-2006 Leitung der Sektion Bildhauerei der Berufsvereinigung bildender Künstler Österreichs, Landesverband Wien, NÖ und Burgenland
Leitung des Archivs, Digitalisierung der Stammdaten von über 10.000 Personen als Grundlage eines biographischen Lexikons österreichischer Bildhauer des 20. Jahrhunderts
2003 Errichtung eines Mahnmals am Ort der ehemaligen Synagoge in Mödling
2006–2016 Präsident der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs, Landesverband Wien, NÖ, Burgenland
2007–2015 Präsident des Zentralverbandes der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs
Zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen in Österreich, Ungarn und Deutschland.

Preise und Auszeichnungen:
1993 Theodor Körner Förderpreis
2018 Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich

Werkstück aus dem Nachlass von Karl Novak